Leserbriefe4|16

Lesermeinungen

Rückmeldungen zu COLUMBA und zu Beiträgen aus Ausgabe 03|2016.

3 minpp. 4748
Anmelden zum Merken
LeserbriefeCOLUMBAFeedback
Im PDF lesenSeiten 47–48
Lesermeinungen

Lesermeinungen

Über Columba

Ich freue mich überjede Ausgabe von Columba, weil das Magazin des Palliativ-Portals sehr vielseitig und gesellschaftsnah eine für viele Menschen sehr schwierige Thematik näher bringt. Die Themen und Geschichten werden im Magazin sehr berührend und sachlich zugleich behandelt. Diese einmalige und besondere Art bringt mich zum Nachdenken, für eine Sache einzustehen, die doch eigentlich selbstverständlich sein sollte. Ich freue mich auf das Magazin, das überall in den Apotheken und Wartezimmern ausgelegt werden sollteund unterstützt werden muss. Daher verteile ich dies sehr gern in meiner Region: Für eine aufgeklärte und gut informierte Gesellschaft Mark Castens Ovelgönne „Mit Negativität lässt sich Macht herstellen.“ (Zit. Dr. med.

Hans Hermann Ehrat, S.15, Z. 21 f. ) Dieser eine Satz, der so viel aussagt - die Hierarchie der Gesellschaft quasi. Was hat da ein Schwerstkranker, Sterbender noch für eine Selbstbestimmung? Dieser eine Satz, der mich jeden Tag bewegt und mir zeigt, wie wichtig Kommunikation auf Augenhöhe ist. Columba ist nicht einfach eine Zeitschrift, sie ist persönlich, echt und vor allem ehrlich. Sie greift ein Thema auf, welches in unserer Gesellschaft noch immer tabuisiert wird: Die Angst vor dem Tod, die Angst die letzte Phase des Lebens gemeinsam würdevoll zu gestallten, keine Scheu vor Berührungen zu haben, die Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen zu respektieren - auch die der Angehörigen. Manchmal erscheint ein Weg unüberwindbar, man muss ihn nur gehen, um es herauszufinden.

Julia Sommerlade Köthen Problemen ein anderes Gewicht geben (Ausgabe 03 | 2016)

spiritual care und Kommunikation Markus Starklauf hat m. E. in leichten Schritten erklärt, wie weit wir kommen können in einer Welt voller achtsam und wertschätzend ausgesprochener, gedachter und gewünschter Worte. Was es dazu braucht – nämlich oftmals auch die Distanz, weil diese Nähe schafft. Und wie Nähe (oftmals seitens der unmittelbaren Bezugsmenschen) Distanz schaffen kann. Wichtig empfand ich auch sein anfängliches Hervorheben der Bedeutung von Stille/Ruhe und Pausen, die wir doch alle benötigen. In Zeiten innerer Unsicherheit ist es unendlich schwieriger, die Stille als Kommunikationspartner auszuhalten. Gelungene Kommunikation hat somit auch mit Mut zu tun; Mut übereigene Schatten zu springen.

Mich hat der Artikel freundlichst angestupst, mich tagtäglich neu für den lebensbejahenden Moment in aller Stille, mit aller Wortkraft und mit aller Menschenliebe zu entscheiden. Peggy Hoffmann Coburg Über Columba Ein wirklich ungewöhnliches und v.a. ästhetisch schönes Magazin! Es erscheint so lichtvoll gestaltet, so hell und klar - läßt in der Gestaltung viel Raum für die eigenen inneren Bilder und Gedanken. Columba, die Taube als auch ein weiblich venusisches Symbol für Eros, Schönheit und Zärtlichkeit, lädt mich ein, sie auch einfach berühren zu wollen. Eine Einladung, die glückt! Ich streiche sinnlich über das angerauhte Papier und will berühren. Allein das! Ganz zu schweigen von der Tiefe und dem Informationsgehalt der Texte.

Nicht zu lange, gut zu begreifende Texte und einfach umsetzbare Anregungen, die ich auch gerne an meine Palliativteam-Kollegen weitergeben möchte. Danke dafür! Gunilla Göttlicher M.A., Berlin Kunsttherapeutin im Bereich Palliative Care

Verwandte Artikel

Aus dieser Ausgabe

COLUMBA

4|16

Die vierte und letzte Ausgabe von COLUMBA 2016 widmet sich dem Annehmen und Hoffen am Lebensende, der Debatte um aktive Sterbehilfe, Übertherapie, Ritualen in der Begleitung Schwerstkranker, Akupressur in der Palliativversorgung und der Kinder- und Familientrauerbegleitung.

Seiten 47–48

Lesermeinungen – Stimmen zur vierten COLUMBA-Ausgabe 2016 | Palliativ-Portal